Studium Neuseeland
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Kleine Spartips für Neuseeland
Wo ist das Geld geblieben? Ja, das fragt man sich wirklich manchmal, wenn man auf Reisen ist. Da ist das Geld manchmal schneller verschwunden, als man sich das vorgestellt hat und vor allem, fragt man sich, wo es denn hin ist. Mittlerweile bin ich 4 Monate in Neuseeland unterwegs und mit der Zeit bekommt man schon ein Gefühl dafür, wo man sparen kann.
Das fängt beim Essen an. Bei Einkäufen geht man grundsätzlich am besten in die großen Supermärkte einkaufen! Kleine wie Four Square bieten die gleichen Produkte an, aber meist um einiges teurer. Wenn man also die Möglichkeit hat, kauft man am besten in weiser Voraussicht in Märkten wie Pak’n Save, Countdown und Co. ein. Durch Aktionen wie die OneCard, bekommt man auch Angebotspreise auf bestimmte Produkte. Die Karte funktioniert wie ein Punktesammlungssystem und man kann sie kostenlos beantragen. Es sind keine weiteren Verpflichtungen daran gebunden, also kann man nichts verlieren. Wenn man schon einmal in einem großen Supermarkt ist, kann man mit seinem Einkauf gleich einen Voucher für günstigeres Tanken abstauben, wenn man eine bestimmte Einkaufssumme überschreitet. Fährt man viel mit seinem Auto, läppert sich das auf Dauer zusammen. Insbesondere auf der Südinsel kann ich nur empfehlen sich einen Kanister mit Benzin zuzulegen, da insbesondere in den kleinen Orten in der Mitte des Landes der Sprit immer teurer wird. Hier gilt die Regel: Je abgelegener, desto teurer! Natürlich kann man das nicht umgehen, aber man spart mit dieser Taktik schon ein wenig.
Manchmal hat man keine Lust aufs Kochen und möchte zur Abwechslung bekocht werden. Vielerorts, ausgehende davon, dass man sich in einer größeren Stadt befindet, kann man sehr günstig in sogenannten foodcourts essen gehen. Noch dazu hat man meist die Auswahl an unterschiedlichen Küchen – asiatisch, türkisch und co. Die Portionen sind recht groß, sodass man es sich auch gerne für den nächsten Tag zu Mittag mitnehmen kann. Ganz klassisch sind fish’n’chips auf die Hand – nicht teuer, lecker und machen satt. Wer unterwegs ist, möchte meist sowieso nicht das große Geld in teure Restaurants investieren, sondern lieber das Geld für Aktivitäten ausgeben. Da gesundes Essen aber wichtig ist, kann man gerade saisonale Produkte wie Obst und Gemüse günstig einkaufen, da der Markt dann kurzzeitig förmlich damit überschwemmt wird. Man muss nur ein bisschen die Augen aufhalten.
Auf seinen Reisen möchte man natürlich so viel wie möglich sehen. Wer weiß schon, ob man jemals noch einmal die Möglichkeit hat, nach Neuseeland zu kommen? Eine gute Anlaufstelle, nicht fur für Informationen, ist die i-site der jeweiligen Stadt. Man findet in dem Infomaterial oft Voucher, mit denen man einen bestimmten Rabatt auf Angebote bekommt. Hier kann man 10% auf Helikopterflüge sparen, dort einen Kaffee umsonst bekommen und an anderer Stelle einen Freieintritt im Museum erhalten. Das alles summiert sich am Ende und wenn man es angeboten bekommt, warum sollte man es denn nicht nutzen? So ziemlich überall sieht man die gelben Visitor Guides der AA (Automobile Association) ausliegen, die immer solche Vouchers in der Heftmitte haben. Einfach mal reinschauen, denn noch dazu stehen dort viele wissenswerte Dinge drin. Wer Mitglied im deutschen ADAC ist, kann für ein halbes Jahr eine kostenlose Mitgliedschaft im AA erhalten und kriegt dann Straßenkarten Neuseelands umsonst - nur mal so am Rande.
Auf seinen Reisen will man natürlich auch nicht den Kontakt mit der daheim gebliebenen Familie abreißen lassen. In vielen öffentlichen Bibliotheken kann man kostenlos das Internet nutzen, wenn man seinen eigenen Laptop mitbringt. Somit kann man auch per Skype nach Hause telefonieren und treibt seine eigene Telefonrechnung nicht unnötig in die Höhe. Wer einen längeren Aufenthalt in Neuseeland plant, ist sowieso besser beraten, wenn er sich eine Prepaid-Karte von Vodafone NZ oder Telecom NZ besorgt. Das sind nämlich die einzigen 2 Anbieter, die es hier gibt. Auf Dauer ist das mit der heimischen Prepaid-Karte zu kostenintensiv. Wer in Neuseeland SMS schreibt und telefoniert, wird merken, dass es da einen Unterschied zu Deutschland gibt. SMS sind im Verhältnis gesehen relativ günstig, dafür ist das Telefonieren sehr teuer. Wer die Möglichkeit hat von einer landline (Festnetzanschluss) zu telefonieren, sollte dies auch nutzen. Umgekehrt ist es sehr günstig, wenn man sich von zu Hause aus anrufen lassen will und man verfügt über die Möglichkeit, eine landline zu nutzen. Auf www.billiger-telefonieren.de können sich die Verwandten einen günstigen Tarif mit entsprechender Vorwahl heraussuchen, sodass man manchmal für eine Stunde Telefont vom deutschen ins neuseeländische Festnetz nur wenige Euro zahlt.
Bei der Unterkunft kann man ebenso den einen oder anderen Euro beziehungsweise Dollar sparen. Je nachdem, ob man mit einem Van herumreist oder meist im Hostel oder backpacker übernachtet, kann man mit der YHA- card nicht nur bei Accommodation, sondern auch bei Aktivitäten, Transport und Klamotten sparen. Ganz einfach beantragen kann man sie auf www.yha.co.nz, in i-sites des Landes, bei der AA oder man fragt einfach mal bei backpackern nach. Häufig kriegt man die Karte in Zusammenhang mit einer Prepaid-Karte eines Telefonanbieters.
Etwas ganz wichtiges für mich habe ich erst relativ spät herausgefunden beziehungsweise für mich entdeckt. Viele Attraktionen oder Aktivitäten würde man meist kostenlos bekommen ohne etwas davon zu wissen! Egal wo man ist, einfach Locals fragen, wo man vielleicht die Nacht mit seinem Van campen kann oder wo es vielleicht hot pools mitten in der Wildnis gibt, wo sonst kein anderer so leicht hinkommt. Das sind nur 2 Beispiele von vielen. Da fühlt man sich dann weniger als ein Tourist, sondern ein bisschen mehr mit den Geheimnissen Neuseelands verbunden. So entdeckt man tolle Orte, die man sonst nicht zu Gesicht bekommen hätte. Also keine falsche Scheu zeigen!

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Neuseeland Erfahrungsberichte